Warum ich tue,
was ich tue.
2007, Melbourne. Ich bin Anfang zwanzig, habe eine Community von Deutschen auf der anderen Seite der Welt aufgebaut, und stehe am Young & Jacksons an der Straßenecke, als ich etwas verstehe, was ich vorher nicht wusste: Menschen ticken überall auf der Welt ähnlich. Was sie unterscheidet, ist wem sie begegnen. Und welche Türen dadurch aufgehen.
Siebzehn Jahre später stehe ich mit meiner Frau und unseren beiden Kindern auf einer Terrasse in Vietnam, blicke in die Berge und erkenne dieselbe Wahrheit noch einmal. Acht Monate Indonesien, Vietnam, Australien. Die Kinder waren drei und fünf. Weltoffenheit ist für mich kein Wort auf einer Werte-Folie. Es ist das, womit meine Familie aufwächst.
Unternehmer, Inhaber, Geschäftsführer, die sich durch mich kennengelernt haben und heute miteinander Geschäfte machen, Projekte bauen, Freundschaften pflegen. Das ist mein Handwerk. Und es ist immer derselbe Job: die richtigen Menschen in denselben Raum bringen.